Willkommen auf der Seite der Ursulinen in Dorsten

 

 

 

Mitten in der Innenstadt von Dorsten liegt unser Kloster, der lokale Mittelpunkt einer Gemeinschaft von dreizehn Frauen, die ihr Leben - auf der Basis der biblischen Botschaft und der Spiritualität ihrer Gründerin, der hl. Angela Merici, miteinander teilen

  •    als Schwestern verschiedenen Alters
  •    mit unterschiedlichen Lebensvorstellungen, Berufen und Aufgaben
  •    zusammen auf dem Weg mit anderen Menschen.

Zu unseren Eucharistiefeiern und zum Stundengebet wie zu anderen Formen der Besinnung und Begegnung sind Sie uns herzlich willkommen.

Advent


Ein Licht habe ich gesehen,
trotz vieler Dunkelheiten.
Eine Wärme habe ich gespürt,
trotz vieler Kälte.

Glaube des Kindes:
Hoffnung der Schwachen,
Feuer des Geistes -

Die brennenden Kerzen erzählen
die Wundergeschichten des Lebens:

Offene Augen spiegeln das Licht.
Offene Herzen spiegeln die Liebe.
Offene Hände spiegeln Vertrauen.

Adventliche Kerzen erzählen,
dass Licht ist in allem,
in dir und in mir,
dass Gott Mensch werden will,
in dir und in mir.

Kurt Weigel




Gründung unseres Klosters  vor 319 Jahren

Wir erinnern an den 21. Januar 1699

Wie den Quellen zu entnehmen ist, wurden vier Schwestern aus dem Ursulinenkloster in Köln zur Neugründung in Dorsten gesendet. Sie wurden am 21. Januar 1699 von den Dorstener Bürgern und der geistlichen und weltlichen Prominenz des Städtchens an der Tür der Pfarrkirche empfangen, wie es sich gehörte. Von dort wurden sie zu ihrer Wohnung geleitet, zum einzigen dreistöckigen Bürgerhaus in der Blindestraße, die erst nach dem Zweiten Weltkrig in „Ursulastraße“ umbenannt wurde. Dass der Bürgermeister in seiner Begrüßungsansprache die Ankunft der Ursulinen mit Lk 19,9: „Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“ in Verbindung brachte, zeigt das Wohlwollen der Dorstener Bürger, mit dem sie die Schwestern in ihrem Städtchen aufnahmen.
 
Es dauerte nicht lange, bis Schule und Internat „eröffnet“ wurden. Ohne große Formalitäten entwickelt sich alles, wie es im Bericht von Schwester Maria Victoria heißt:

„Nach 8 Tagen haben die außwendige Schul angefangen, und seindt die Kinder mit solcher menge Uns zugeloffen, das wir alle 4 uns bemühet denselben Genüge zu geben.“

 


Klosteransicht Mitte des 18. Jahrhunderts, Gartenseite

 

Guter Gott,
unser Kloster mit seinen Schulen hat ein Gesicht,
das uns lieb ist.
Menschen haben es mit uns zusammen
menschlich gemacht –
zu unserer gemeinsamen Freude
und zu Deinem Lob.
Wir danken Dir dafür.
Unser Haus soll Heimat sein für alle,
die hier leben,
gleich welcher Herkunft,
(Religion oder Sprache) sie sind.
Wir wollen uns gegenseitig achten
und das Gemeinsame suchen.
Dafür brauchen wir Deinen Heiligen Geist.
Er lebt in jedem von uns.
Schenke uns diesen Deinen Geist immer neu,
den Geist,
der Mut macht und uns hilft,
der Zukunft zu trauen,
den Geist,
der auch über unserem Kloster
den Himmel offen halten kann zur neuen Stadt,
in der DU, Gott, selber unter uns wohnst.
Amen.

 

 



 

 

 

 

Unser Kloster vom Schulgebäude aus

Schulgebäude

 

 Kloster vom Schulhof her gesehen

 Erinnerung an das alte Kloster