Willkommen auf der Seite der Ursulinen in Dorsten

 

 

 

Mitten in der Innenstadt von Dorsten liegt unser Kloster, der lokale Mittelpunkt einer Gemeinschaft von dreizehn Frauen, die ihr Leben - auf der Basis der biblischen Botschaft und der Spiritualität ihrer Gründerin, der hl. Angela Merici, miteinander teilen

  •    als Schwestern verschiedenen Alters
  •    mit unterschiedlichen Lebensvorstellungen, Berufen und Aufgaben
  •    zusammen auf dem Weg mit anderen Menschen.

Zu unseren Eucharistiefeiern und zum Stundengebet wie zu anderen Formen der Besinnung und Begegnung sind Sie uns herzlich willkommen.

Der Monat Mai


ist eine Zeit, in der wir in der Kirche Maria, die Mutter Jesu, seit Jahrhunderten in besonderer Weise verehren.



              
Mutter der Barmherzigkeit bei uns im Kloster
1. Hälfte d. 17. JH.


Vor mehr als 300 Jahren kam dieser kleine, unscheinbare Kupferstich nach Dorsten.
Dargestellt ist die  Mutter der Barmherzigkeit.
Die Gründerinnen des Dorstener Ursulinenklosters – 4 Ursulinen aus Köln – brachten 1699 dieses Gnadenbild mit; ein kostbares Geschenk der Kölner Ursulinen an die Neugründung.
In der Chronik wird berichtet:
“In allen Sorgen und Anliegen nahm der Dorstener Konvent Zuflucht zur Mutter der Barmherzigkeit. Sie war „die Hausmutter“ des Klosters.“
Die erste Oberin schrieb 1699 mit eigener Hand unter das kleine Bild die Worte:
„Maria  Mater Misericordiae“ – 
„Mutter der Barmherzigkeit“.
Eine spätere Chronistin berichtet, dass das Bild „fast durch die ganze Geschichte des Klosters hindurch“ im Kirchenraum gehangen hat.

„Viele Beter haben vor diesem Bild um Hilfe gefleht. Es hat wohl unermesslichen Segen auf sie und das Haus herabgezogen. In den furchtbaren Jahren des Zweiten Weltkriegs wurde es während der Bombenangriffe mit in die Kellerräume hinabgetragen, wo es auch dort von Schutzsuchenden umgeben war. Im Dunkel des höchsten Grauens flackerte das kleine Licht vor ihm wie ein freundlicher Trost. Wirklich hat die „Mutter der Barmherzigkeit“ die Ordensfrauen und alle, die bei ihnen Unterkunft gefunden hatten, in der höchsten Gefahr glücklich errettet.“



Magnificat - heute

Magnificat
ich preise meinen Gott,
der das Kleine braucht,
um Großes zu tun,
seine Liebe zu zeigen
und die Welt zu gestalten.
Magnificat,
ich preise Gott,
 ich singe ihm und danke.

Magnificat,
ich singe Gott,
der das Kleine liebt,
den Schwäche nicht hindert,
seine Liebe zu schenken
und die Welt zu gestalten.
Magnificat,
ich preise Gott,
ich singe ihm und danke.

Magnificat,
ich danke Gott,
der das Kleine erhebt,
der Stärke verleiht,
seine Liebe zu leben
und die Welt zu gestalten.
Magnificat,
ich preise Gott,
ich singe ihm
und danke.

Marie-Luise Langwald
in FrauenGottesDienste
Nr. 14 Klens-Verlag


 

Pfingsten


 
 

 

 

 

 

 

 



Windrad

Kraft und Energie.

Nur von OBEN kommt die Kraft.

Zum Pfingstfest Wind-Rat und Wind-Kraft von OBEN.


Gründung unseres Klosters  vor 319 Jahren

Wir erinnern an den 21. Januar 1699

Wie den Quellen zu entnehmen ist, wurden vier Schwestern aus dem Ursulinenkloster in Köln zur Neugründung in Dorsten gesendet. Sie wurden am 21. Januar 1699 von den Dorstener Bürgern und der geistlichen und weltlichen Prominenz des Städtchens an der Tür der Pfarrkirche empfangen, wie es sich gehörte. Von dort wurden sie zu ihrer Wohnung geleitet, zum einzigen dreistöckigen Bürgerhaus in der Blindestraße, die erst nach dem Zweiten Weltkrig in „Ursulastraße“ umbenannt wurde. Dass der Bürgermeister in seiner Begrüßungsansprache die Ankunft der Ursulinen mit Lk 19,9: „Heute ist diesem Haus Heil widerfahren“ in Verbindung brachte, zeigt das Wohlwollen der Dorstener Bürger, mit dem sie die Schwestern in ihrem Städtchen aufnahmen.
 
Es dauerte nicht lange, bis Schule und Internat „eröffnet“ wurden. Ohne große Formalitäten entwickelt sich alles, wie es im Bericht von Schwester Maria Victoria heißt:

„Nach 8 Tagen haben die außwendige Schul angefangen, und seindt die Kinder mit solcher menge Uns zugeloffen, das wir alle 4 uns bemühet denselben Genüge zu geben.“

 


Klosteransicht Mitte des 18. Jahrhunderts, Gartenseite

 

Guter Gott,
unser Kloster mit seinen Schulen hat ein Gesicht,
das uns lieb ist.
Menschen haben es mit uns zusammen
menschlich gemacht –
zu unserer gemeinsamen Freude
und zu Deinem Lob.
Wir danken Dir dafür.
Unser Haus soll Heimat sein für alle,
die hier leben,
gleich welcher Herkunft,
(Religion oder Sprache) sie sind.
Wir wollen uns gegenseitig achten
und das Gemeinsame suchen.
Dafür brauchen wir Deinen Heiligen Geist.
Er lebt in jedem von uns.
Schenke uns diesen Deinen Geist immer neu,
den Geist,
der Mut macht und uns hilft,
der Zukunft zu trauen,
den Geist,
der auch über unserem Kloster
den Himmel offen halten kann zur neuen Stadt,
in der DU, Gott, selber unter uns wohnst.
Amen.

 

 



 

 

 

 

Unser Kloster vom Schulgebäude aus

Schulgebäude

 

 Kloster vom Schulhof her gesehen

 Erinnerung an das alte Kloster