Nachrichten aus unseren Schulen

Wie bereits angekündigt werden unsere beiden Schulen zum 1. August 2015 an die St. Ursula Trägerstiftung.
übergeben.

Noch ein letztes Mal dürfen wir als Schwesternkonvent in diesem Jahr eine Reihe Schülerinnen und Schüler verabschieden, denen wir von Herzen Gottes Segen mit auf den Weg geben wollen :

Am 13.06.15 Entlassung der Realschülerinnen der 10. Klasse,

am 20.06.15 Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten.

 Am 25.06.15 verabschieden wir uns von Herrn Alfons Dorenkamp als Schulleiter .
Herr Dorenkamp hat unser Gymnasium seit 2008 mit Engagement und Liebe und guter Zusammenarbeit mit uns als Schulträger geleitet . 




Diamantenes Ordensjubiläum




 60jährigen Ordensjubiläums von Sr. Johanna Eichmann l

RN 31.10.2012

WAZ 31.10.2012


1535 - 27. Januar - 2012


Am 27. Januar 1535 starb Angela Merici, die Gründerin der Gesellschaft der hl. Ursula, einer Gemeinschaft junger Frauen und Mädchen, die sich im 17. Jahrhundert zum Ursulinenorden entwickelte.
               

Ausschnitt aus dem Angela-Leuchter in unserer Kirche

Die Chronik berichtet über ihre Beisetzung:
"Sie wurde mit großer Feierlichkeit zu Grabe getragen. ... Der Grund dafür ist: Sie hat allen Menschen den Glauben an einen höchsten Gott verkündet: und alle liebten sie sehr."


In eigener Sache...

Am 20. Juli 2011 haben wir Schwestern die Entscheidung getroffen, die Verantwortung
für unsere Schulen zum Schuljahr 2014/15 abzugeben. 

Schon 2006 hatten wir eine Förderstiftung gegründet. Diese hat das Ziel, Gymnasium und Realschule St. Ursula im ursulinischen Sinn weiterzuführen, wenn das Kloster seine
beiden Schulen nicht mehr unterhalten kann.
 
Zu diesem Zweck wird die Förderstiftung in den nächsten drei Jahren in eine Trägerstiftung umgewandelt werden. In den kommenden Monaten werden die erforderlichen gesellschaft­lichen und organisatorischen Fragen behandelt.

Wir hoffen und bitten darum, dass möglichst viele Menschen unser Anliegen unterstützen und mittragen.

Wenn ...
·    Sie selber feststellen konnten, dass Sie persönlich oder andere Personen durch
      unsere Schulen sowohl Orientierungshilfe als auch eine gute Starthilfe ins Leben
      bekommen haben,

·    Sie auch künftig für Kinder und Jugendliche in Dorsten diese Chance erhalten
      möchten,

·    Sie außerdem davon überzeugt sind, dass eine gute Schule es verdient, durch
      bürger­schaftliches Engagement unterstützt und gefördert zu werden,

dann ...

können Sie mithelfen, den Fortbestand unserer Schulen zu sichern:
vornehmlich durch Zustiftungen, die dem  Stiftungskapital zugeführt werden, um es zu
erhöhen und dauerhaft  zu erhalten,

oder
durch einmalige oder regelmäßige Spenden, die zum kurzfristigen Einsatz für schul­spezifische Aufgaben verwendet werden.



Stiftung St. Ursula Dorsten“
Sonder-Konto Nummer 32 071 700 bei der
Darlehnskasse im Bistum Münster, BLZ 400 602 65
Ursulinenkloster Dorsten
   



Zustiftungen bzw. Spenden können durch einfache Überweisung des von Ihnen gewünsch­ten Betrages auf das Konto der Stiftung erfolgen.

Unter Verwendungszweck geben sie bitte „Zustiftung“ oder „Spende“ an. Wenn Sie auch Ihren Namen und die Postanschrift lesbar eintragen, erhalten Sie von uns eine steuer­relevante Bescheinigung über die Zuwendung.


 Möchten Sie darüber hinaus mehr über unsere Schulen oder über die Stiftung wissen,
 informieren wir Sie gern ausführlicher. 

Ihre Ansprechpartnerin ist die Oberin des Ursulinenklosters.

Sr. Teresa Büscher
Ursulastr. 12
46282 Dorsten
Telefon:  02362 – 91270
E- Mail :  ursulinenkloster.dorsten@gmx.de

www.ursulinen-dorsten.de
www.stursula-dorsten.de



Informationen zum Stiftungsrecht finden Sie unter                                                   
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Innenministerium NRW – Stiften in NRW




Das Echo in der Dorstener Presse:

WAZ - DER WESTEN St. Ursula 1 - St. Ursula 2

RN Dorstener Zeitung

WAZ - DerWesten 28.Juli 2011

RN Dorstener 30. Juli 2011



85. Geburtstag von Sr. Johanna am 24. Februar 2011

Sr. Johanna Eichmann 

Dorsten, 18.02.2011, DerWesten - WAZ, schreibt:

Schwester Johanna Eichmann, langjährige Schulleiterin des St. Ursula Gymnasiums und des Dorstener Ursulinen-Konvents, wird am kommenden Donnerstag, 24. Februar, 85 Jahre alt und stellt am Sonntag darauf den ersten Teil ihrer Autobiografie vor.

Untrennbar ist ihr Name mit dem Jüdischen Museum Westfalen verbunden, von der Arbeit im Vorstand zog sie sich kurz nach ihrem 80. Geburtstag ebenso zurück wie von der Leitung des Museums, das unter ihrer Ägide zu einer Institution reifte, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde.
Als Schulleiterin hatte sich die Ordensfrau bereits in den 1960er und ’70er Jahren einen Namen gemacht mit dem leidenschaftlichen Einsatz für ihre pädagogischen Ideale. Reformen in der Schule und im Orden trugen ihr den Beinamen „rote Johanna“ ein. Die nicht immer freundlich gemeinte Bezeichnung trage sie heute „mit Stolz“, gestand sie im Gespräch mit der WAZ. Einladungen zu Vorträgen im In- und Ausland waren gleichzeitig Ausdruck hoher Wertschätzung für ihre Haltung, geprägt durch das progressive Leitbild ihrer Ordensgründerin Angela Merici.
In den vergangenen fünf Jahren wirkte Sr. Johanna im Kloster und arbeitete an ihrer Autobiografie, die im Essener Klartext-Verlag erscheinen wird. Im ersten Band blickt die in Recklinghausen als Ruth Eichmann geborene Tochter einer jüdischen Mutter und eines katholischen Vaters zurück auf ihre Jugend. Das Buch wird am kommenden Sonntag im Jüdischen Museum vorgestellt. „Schockierend“ nennt die Autorin den von ihr gewählten Titel: „Du nix Jude, du blond, du deutsch.“



Schwester Johanna wird Ehrenbürgerin


Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gratuliert Sr. Johanna Eichmann zum 85. Geburtstag.

Dorsten. Der Westen - WAZ 25. Februar 2011 - Martin Ahlers

Schwester Johanna Eichmann, Gründerin des Jüdischen Museums, langjährige Oberin des Ursulinenkonvents und Leiterin des St. Ursula-Gymnasiums, wird die nächste Dorstener Ehrenbürgerin. Das kündigte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst an, als er ihr am Donnerstag im Konvent zum 85. Geburtstag gratulierte.

Damit vergibt die Stadt zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder ihre höchste Auszeichnung. die letzten Ehrenbürger waren Tisa von der Schulenburg, Schwester Paula, und Hans Lampen. Dem zehnten Todestag von Schwester Paula, Ehrenbürgerin seit 1972 wurde kürzlich gedacht, Alt-Bürgermeister Hans Lampen wurde die Auszeichnung 1986, zwei Jahre nach dem Ende seiner 20-jährigen Amtszeit zuteil.
Er werde dem Rat der Stadt in den nächsten Sitzung am 13. April die Wahl vorschlagen, so der Bürgermeister. Aus den Reihen der Fraktionen sei breite Zustimmung zu einem solchen Antrag signalisiert worden. „Das wollte ich dem Konvent mitteilen, bevor ich es am nächsten Sonntag beim Empfang im Museum sage.“
Auch Sr. Johanna hatte bei einem Gespräch mit Lütkenhorst deutlich gemacht, dass sie die höchste Auszeichnung, die die Stadt zu vergeben hat, gern annehmen würden. „Das ist nicht nur eine Ehre für mich, sondern auch für den Konvent und das Museum“, sagte sie der WAZ. Oberin Sr. Teresa und die Mitschwestern hätten die Nachricht „mit großer Freude“ aufgenommen.
Zahlreiche Freunde und Weggefährten fanden gestern den Weg ins Kloster, um der Jubilarin zu gratulieren.
Unter ihnen war auch Dr. Michael Mitchell. Der Lehrer, 1975 kurz am St. Ursula -Gymnasium tätig und als langjähriger Weggefährte von Sr. Paula Übersetzer ihres Buches, hat den Anstoß für die Ehrung von Sr. Johanna gegeben. „Ich hatte eigentlich gedacht, dass andere schon eher auf die Idee kommen“, sagte Mitchell, der nun im Gymnasium in Maria-Veen tätig ist.

Die Lebenserinnerungen einer außergewöhnlichen Ordensfrau


DORSTENER Zeitung - Ruhr-Nachrichten 23. Februar 2011.

Getragen über Gräben

Das Interview der Woche



DORSTEN. Am 24. Februar feiert Sr. Johanna Eichmann im Ursulinenkloster ihren 85. Geburtstag. Wir sprachen mit der außergewöhnlichen Ordensfrau über ihr bewegtes Leben, das sie jetzt in einer Biographie nachzeichnet.

Sr. Johanna, ist es Zufall oder Planung, dass just an Ihrem 85. Geburtstag der erste Teil Ihrer Biographie erscheint?
Das hat sich so ergeben. Der Klartext-Verlag war so schnell, dass die Veröffentlichung in die Nähe meines Geburtstages gerückt ist. Wir werden das Buch im Jüdischen Museum vorstellen. Außerdem werde ich in einer Veranstaltung im Jüdischen Museum am 10. März Auszüge daraus lesen, die meine jüdische Kindheit in Recklinghausen betreffen.

Wer hat den Anstoß zu diesem Buchprojekt gegeben?
Der Anstoß kam hauptsächlich aus meinem Freundeskreis. Einige „Kapitel“ meines Lebens hatte ich sogar schon ohne den Gedanken an eine Veröffentlichung aufgeschrieben. Sie waren ursprünglich für das Konvent-Archiv gedacht. Doch dann ermunterten mich meine Freunde aus dem Jüdischen Museum, meine Erinnerungen in Buchform herauszubringen
.
Ein guter Vorschlag. Denn als Tochter einer jüdischen Mutter, die den Nazi-Terror überlebte und Ordensschwester wurde, sind Sie eine Zeitzeugin, die mit ihrer bewegenden Vita auch die Menschen außerhalb der Klostermauern berührt. Wie heißt Ihr Buch?
Es hat einen Titel, der auf manche vielleicht sperrig und schockierend wirken mag: „Du nix Jude, du blond, du deutsch.“ Der Hintergrund ist folgender: Das Kriegsende erlebte ich 19-jährig in Berlin. Ich hatte zwei Wochen im Bunker ausgeharrt und war auf dem Weg, Schutz bei zwei Freundinnen zu suchen, als mich ein Sowjetsoldat aufhielt und von mir verlangte, Barrikaden abzutragen. Ich sagte ihm auf russisch, dass ich Jüdin sei. Darauf antwortete er in abgehacktem Deutsch: „Du nix Jude, du blond, du deutsch.“ Da wurde mir schlagartig klar, dass ich schon wieder auf der falschen Seite war. Die schreckliche Befürchtung „Einmal stigmatisiert – immer stigmatisiert“ kroch eiskalt in mir hoch.

Was bedeutet Ihnen persönlich dieses Buch?
Es ist ein Zeitzeugenbericht, den ich für sehr wichtig halte. Es gibt zwar viele Darstellungen jüdischer Schicksale, aber wenige über sogenannte „Mischlingskinder“, zu denen ich zählte. Mein Vater war der einzige Nichtjude in meiner Mischpoke. Ich habe mich intensiv mit der „Mischlingsproblematik“ beschäftigt, auch wissenschaftlich. Doch in meinem Buch ist an einem persönlichen Schicksal dargestellt, wie es auf einen jungen Menschen gewirkt hat, ausgegrenzt zu sein, sich immer wieder stark machen zu müssen.

Mit welchem Kapitel endet der 1. Teil Ihrer Biographie?
Mit dem Eintritt ins Kloster, dem Tag meiner Einkleidung am 1. November 1952. Die Gemeinschaft der Dorstener Ursulinen war mir zur neuen Heimat geworden. Hier hatte ich als Kind einer „Mischehe“ Zuflucht, Schutz und Zuspruch gefunden.

Wie geht’s in Teil 2 weiter?
Im zweiten Teil, den ich bereits begonnen habe, konzentriere ich mich auf drei Schwerpunkte: 1. die Ordensreform, an der meine Mitschwester Maria Brüning maßgeblich beteiligt war, 2. die Schulreform, die ich in meiner Direktorinnenzeit am St. Ursula-Gymnasium umgesetzt habe, und 3. die Gründung des Jüdischen Museums, das ich lange Jahre ehrenamtlich geleitet habe. Ich werde das Buch nach meinem damaligen Spitznamen „Die rote Johanna“ nennen. So erfahren die Leser, was es wirklich damit auf sich hat.

Der Tod Ihrer Mitschwester und Freundin Maria im vergangenen Jahr hat Sie sehr mitgenommen. Gesundheitliche Probleme kamen in den letzten Monaten hinzu. Doch Sie machen auf mich den Eindruck, als ob Ihre wachen Lebensgeister mit aller Macht zurück drängen.
Ja. Das Schreiben ist für mich Krisenbewältigung. Dabei bringt mir der Konvent großes Verständnis entgegen. Ich bin von vielem freigestellt, habe Zeit für mich. Die Trauer um Marias Tod währt bis zum heutigen Tag. Sie war eine großartige, intelligente Frau, die ihre großen Verdienste für den Orden nie in den Vordergrund stellte, sich immer zurückhielt. Im Folgeband werde ich das tun, was sie nie getan hat: Sie in die Öffentlichkeit stellen. Das Buch soll eine Laudatio für Maria werden.

Was werden Sie an Ihrem Geburtstag machen?
Ich werde mit meinen Mitschwestern ein wenig feiern und mit Dankbarkeit zurückblicken. Denn je mehr ich mich in meine Geschichte vertiefe, um so stärker spüre ich, wie oft ich an lebensgefährlichen Ecken über tiefe Gräben hinweg gehoben worden bin. Ich gehöre zu den wenigen Geretteten.

Fragen: Anke Klapsing-Reich


Lebenserinnerungen von Sr. Johanna erschienen


DORSTENER Zeitung - Ruhr-Nachrichten 23. Februar 2011.

Der erste Teil der Lebenserinnerungen von Sr. Johanna Eichmann „Du nix Jude, du blond, du deutsch“ ist im Essener Klartext-Verlag erschienen und ab sofort erhältlich.

Die frühere Leiterin des Jüdischen Museums Westfalen und jetzige Ehrenvorsitzende seines Trägervereins, Sr. Johanna Eichmann, vollendet am Donnerstag, 24. Februar, ihr 85. Lebensjahr. Aus diesem Anlass und in dankbarer Anerkennung ihrer Verdienste um die Etablierung des Museums wurde in dieser Woche der erste Band ihrer Memoiren, hg. vom Jüdischen Museum Westfalen, veröffentlicht.

Drangsalierungen in Schule und Freizeit

Unter dem Titel „Du nix Jude, du blond, du deutsch!“ berichtet Johanna (geb. Ruth) Eichmann über ihre Kindheit und Jugend in einer jüdischen Großfamilie in Recklinghausen und die erfahrenen Drangsalierungen in Schule und Freizeit während der Nazi-Zeit, über das Ausweichen in den Schonraum eines katholischen Internats und die Behinderung ihrer schulischen Laufbahn durch die Schulpolitik des NS-Regimes.

Nach einer privaten Dolmetscher-Ausbildung in Essen geriet die junge Frau nach Berlin, arbeitete in einem französischen Kommissariat zur Betreuung der aus Frankreich verschleppten Zwangsarbeiter, bis sie in den letzten wirren Kriegsmonaten als ‚Halbjüdin’ im bereits umkämpften Berlin selber zur Zwangsarbeit herangezogen wurde. Ihre zunächst durch eine „Mischehe“ geschützte Mutter überlebte Deportation und Zwangsarbeit.

Zwischen-Perspektive

Mit den ersten Schritten nach dem Krieg – Rückkehr ins Ruhrgebiet, Studium und Eintritt in den Ursulinenorden – endet der Band. Gerade in dieser Untypik dieses Berichts liegt seine Bedeutung: Er bringt nämlich eine oft übersehene, aber nicht unwichtige Zwischen-Perspektive derer zum Ausdruck, die weder von der deutschen Mehrheitsgesellschaft (und von der „Volksgemeinschaft“ der NS-Periode) noch von der jüdischen Gemeinschaft als zugehörig angesehen wurden und werden

Der Band „Du nix Jude, du blond, du deutsch. Erinnerungen 1926-1952“ umfasst 128 Seiten, enthält viele Abbildungen und erschien im Essener Klartext-Verlag. Er kostet 14.95 Euro und ist ab sofort im Buchhandel sowie im Dorstener Museum erhältlich.


40 Jahre Priester

Am Sonntag, 13. Februar, waren es auf den Tag genau 40 Jahre, dass unser Seelsorger,  Pfr. Theodor Selm, von Bischof Heinrich Tenhumberg in Münster zum Priester geweiht wurde. Im Konventsgottesdienst haben wir gemeinsam für sein segensreiches Wirken in St. Ursula gedankt.

Herr Selm kam drei Jahre nach seiner Priesterweihe im Februar 1974 als Lehrer für Religion und Erziehungswissenschaften an unser Gymnasium.
Seitdem hat er mit den Schwestern und mit der Schulgemeinschaft ungezählte Gottesdienste gefeiert. Auch nach seiner Pensionierung als Studiendirektor in der Schule (2007) ist er diesem Dienst treu geblieben: In seiner Verkündigung übersetzt er das Wort der Bibel überzeugend als Frohbotschaft ins HEUTE unseres Lebens, gemäß seinem Primizspruch
aus dem 1. Petrusbrief: 

Seid stets bereit,
jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt,
die euch erfüllt.“


Gottesdienst mit der Schulgemeinde
in der Turnhalle 2007


Verleihung des 5. Tisa von der Schulenburg-Preises am 8. Februar 2011




Schwester Paula  -  Tisa von der Schulenburg

lebte von 1950 bis zu ihrem Lebensende am 8. Februar 2001 in unserem Kloster. Sie starb im hohen Alter von 98 Jahren. Durch ihr künstlerisches Schaffen und ihren Einsatz für Randgruppen der Gesellschaft wurde sie weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sie war Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.
Zum 5. Mal wird am 8. Feburar 2011 der Tisa von der Schulenburg-Preis von der Tisa von der Schulenburg-Stiftung an   Joanna Schulte verliehen.

Die Preisverleihung in der Presse

RN Dorstener Zeitung vom 09.02.2011

WAZ Der Westen 09.02.2011

Zum Gedenken an den 10. Todestag von Sr. Paula fand im Anschluß an die Preisverleihung in der Aula unseres Gymnasiums eine Erinnerungsfeier statt.
Gedenkveranstaltung

http://www.tisa-von-der-schulenburg.de/



Fahne der hl. Ursula

1699 kamen die ersten Ursulinen von Köln nach Dorsten. Die Ursula-Fahne wurde im 18. Jahrhundert neben anderen Paramenten von den Dorstener Schwestern gearbeitet. Die hl. Ursula ist Stadtpatronin von Köln. So zeigt unser Bild im Hintergrund den Rhein mit dem Dom, der noch keine hohen Türme hat, ein Hinweis auf die frühe Entstehung der Stickerei. In der Gesamtkomposition erkennt man eine Anlehnung an den Ursula-Schrein von Hans Memling in Brügge,1489.

Ursula ist dargestellt als Schutzmantel heilige, ihr weiter Mantel umschließt einige ihrer Gefährtinnen. Nach der Legende war Ursula die Tochter eines christlichen Königs in Britannia. Ihre Schönheit und Klugheit machte sie im ganzen Lande bekannt, und so wollte der heidnische König von England sie seinem Sohn zur Frau geben. Um dieser Hochzeit aus dem Wege zu gehen, unternahm Ursula eine Pilgerreise nach Rom in Begleitung von 11(000) Jungfrauen. Bei ihrer Rückkehr über den Rhein überfielen Hunnen oder Vandalen die Schiffe bei Köln, alle Jungfrauen erlitten den Martertod. Die Legende wurde bis ins hohe Mittelalter immer weiter ausgemalt.




Jubiläum 1. Oktober 2010 - 475 Jahre Ursulinen

Ganz nahe dran am Menschen - Dorstener Zeitung 2. Oktober 2010:

 475 Jahre Ursulinen    

475 Jahre alt und "absolut zeitgemaß"  -WAZ - Der Westen 2. Oktober 2010:

WAZ Der Westen

 




01.10.2010

 









10.00










11.30








14.00



















17.00
feiern wir das 475jähriges Bestehen der Gründung der Ursulinen durch Angela Merici im Jahr 1535.
 

Die zentrale Jubiläumsfeier aller Ursulinenklöster für den nord- und westdeutschen Raum findet hier bei uns in Dorsten statt.Gäste werden u.a. aus Chile, Graz, Landshut, Königstein, Duderstadt, Hildesheim, Hannover, Osnabrück, Offenbach und Fritzlar erwartet. Selbstverständlich sind auch Ursulinenklöster und -schulen aus NRW wie Attendorn, Bielefeld, Düsseldorf, Düren, Hersel, Köln, Werl und Wipperfürth mit dabei.

Festhochamt in der St. Ursula-Kirche, Ursulastr. 12, 
mit dem Münsteraner Weihbischof Timmerevers, Beauftragter der Bischofskonferenz für die Orden.
Musikalische Gestaltung: Gymnasium Bielefeld

Zu unserem großen Bedauern reichen die Plätze nur für geladene Gäste.

Hinweis: Am Samstag, 20. November, um 18.00 Uhr sind alle eingeladen, das Ende des Jubiläumsjahres mit einer Eucharistiefeier in unserer Kirche mitzufeiern.

Festakt  in der Aula der St.- Ursula-Realschule, Nonnenkamp

Festvortrag: Schwester Dr. Lea Ackermann
Gründerin und Vorsitzende von SOLWODI

Musikalische Gestaltung: Orchester, Unter- und Mittelstufenchor und der Oberstufenchor des Dorstener St. Ursula Gymnasiums.

Fest der Begegnung
Eingeladen sind die Schulgemeinschaften beider Ursulinenschulen (Schüler/innen/Eltern, Lehrer/innen), sowie alle, die sich den Ursulinen verbunden fühlen. 
Programm

Pausenhalle
15.15 - 14.15 Uhr  Jazz-AG aus Düsseldorf,
Aula
13.45 - 14.15 Uhr  Big Band aus Bielefeld,
14.30 - 14.45 Uhr  Tänze der St. Ursula Realschule Dorsten, 15.00 - 15.15 Uhr "Fliegender Zirkus" aus Köln,
15.45 -16.15 Uhr   Blasorchester aus Hildesheim,
16.30 - 16.50 Uhr  Tanz, Theater, Modenschau von den
                                 Attendorner St. Ursula-Schulen,
Zelt
15.00 - 15.10 Uhr  Blechbläser aus Wipperfürth 
16.40 - 16.50 Uhr Blechbläser aus Wipperfürth.


Zum Abschluß:
Jugendvesper in der Aula

gestaltet von den Werler Ursulinenschulen.



Angela Merici - eine Frau von gestern für Menschen von heute -
Eindrücke vom Gesprächsabend im Kloster







Unsere Gemeinschaft trauert um Sr. Maria Brüning.

Sie hat am 13.August 2010 ihr irdisches Leben mit 95 Jahren vollendet.
Sr. Maria hat uns  in den 75 Jahren ihres Ordenslebens  viel bedeutet.
Wir sind dankbar für ihr langes Leben mit uns.

Aus den Kondolenzbriefen geht hervor, dass Sr. Maria bis ins hohe Alter von vielen geachtet und geehrt wurde.

Als Nachruf Auszüge aus diesen Briefen:

Sr. Maria war eine ganz besondere Persönlichkeit. Sie hatte großes menschliches Einfühlungsvermögen; sie hatte Weitsicht und immer ein ausgewogenes Urteil. Es wird sicher noch manche Gelegenheit geben, bei der wir ihren Rat vermissen werden. Die vielen Gedanken der Erinnerung an Sr. Maria, an ihr Leben, ihre Lebenseinstellung bilden eine Brücke über das Leben hinaus. Sie war uns in den vielen Jahren unserer Freundschaft eine treue Begleiterin. Wir haben sie sehr geschätzt. ...

Ich habe Sr. Maria , die ich ja erst im hohen Alter kennengelernt habe, als eine Frau mit großer geistiger Souveränitat, mit geistlicher Kraft und freundlicher Zuwendung erlebt. Dafür bin ich dankbar. Ich denke, dass Dank in diesen Tagen bei Euch auch der Gefährte der Trauer ist. ...

Wir werden Sr. Maria als eine hochgebildete, kluge Ursuline, als eine tiefgläubige, fromme Schwester und einen uns mit Herzensgüte zugewandten Menschen in Erinnerung behalten. ..

Weitere Auszüge aus den Briefen



Sr. Maria Brüning OSU


21.10.

 


Fest der heiligen Ursula  

Die heilige Ursula ist Schutzpatronin unseres Ordens.
Der Legende zufolge starb sie mit ihren Gefährtinnen den Märtyrertod, als sie mit dem Schiff von Rom kommend, in Köln landete.

Auch wir Schwestern sind gemeinsam unterwegs als Glaubens- und Weggefährtinnen und setzen uns für Gott, für die Suche nach IHM ein.

Das Leben und Sterben der hl. Ursula und ihrer Gefährtinnen ermutigt uns, in der Gottsuche nicht müde zu werden. 



 

 

 

 

 

 

 




























































































































 

 

 


 

 






 Fahne der hl. Ursula 18.Jahrhundert




Detailansicht