„Du hast uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit,
Dir furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.“
(aus dem Benedictus)
Immer wieder, wenn ich diesen Satz aus dem Benedictus lese oder mit anderen bete, staune ich über die „ewige“ Schönheit dieser Worte. So alt ist dieses Gebet nun schon, und doch hat es auch heute noch die Kraft, uns zu berühren.
Die verschiedenen Schlüsselworte darin begleiten mich dann in meinen Alltag hinein, durch meine Höhen und Tiefen, Freuden und Sorgen. Und alle sprechen von Liebe, Vertrauen, Gnade und Freiheit:
geschenkt
aus Feindeshand befreit
furchtlos
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht
all unsere Tage
Und immer wieder trifft mich ein Wort dieses Satzes, der kunstvoll in sich verschachtelt, soviel Fülle und Reichtum in sich trägt. Je nachdem welches Grundbedürfnis meines Lebens gerade im Vordergrund steht: Verbundenheit – gesehen werden – Gerechtigkeit - Freiheit.
Und das Ganze vor dem Angesicht Gottes – da werde ich nachdenklich, und ich staune. Manchmal finde ich auch eine neue Ruhe.
Und welches dieser Worte, dass ER uns zuspricht, berührt Dich gerade?
Andrea Hendrich, Föderationsassistentin
Foto: Bild von Kerstin Riemer auf Pixabay
zur Druckversion
Haltet stets die Liebe wach
in eurem Herzen.
Angela Merici, Regel, Kapitel