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Angelakreis-Treffen diesmal in Köln 15.-17.05.2009 in Köln

Es ist schon erstaunlich, dass eine Gestalt, die wie die heilige Ursula geschichtlich gar nicht nachweisbar ist, seit Jahrhunderten Menschen anzieht. Wie sonst wäre es zu erklären, dass es in Köln von Ursula-Spuren nur so wimmelt. Um diese Spuren zu suchen, machte sich eine kleine Truppe des großen Angelakreises für ein Wochenende nach Köln auf.
Ihren Anfang nahm die Spurensuche auf der Website von Ingrid Roscheck. Sie ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmerinnen selbst in die Geheimnisse ihres Ursula-Projektes einzuweihen. Seit 2003 sammelt sie alles, was mit Ursula in Beziehung steht, von der Legende in ihren verschiedenen Versionen bis zu der Fülle von Kunstwerken. Wer auf die Site dieses Ursula-Projektes "www.ingridroscheck.com/ursula/start2.htm“ kommt, braucht Zeit zum Entdecken – ein Abend reichte dafür nicht aus. Und dabei ist das Projekt noch lange nicht abgeschlossen!
Cordula-Büste in der Goldenen Kammer
Natürlich ging der erste Weg in Köln zur St.-Ursula-Kirche. Küster Hammacher führte die Gruppe in fast alle Winkel der Kirche und hatte zu vielem auch noch eine persönliche Würdigung parat. Man muss ihn im O-Ton gehört haben! Beeindruckend ist immer wieder der Gemäldezyklus, der jetzt im Chor hängt, und die Goldene Kammer, die wieder zugänglich, aber deren Restaurierung noch nicht abgeschlossen ist.
 Der Ursula-Brunnen
Ursulas Spur führte weiter, vorbei an der wie immer überfüllten Domplatte und dem Ursulabrunnen zum Walraff-Richartz-Museum. Ziel war der Zyklus des „Kölnischen Meisters von 1456“ im Saal 9 der ersten Etage, daneben ein Gemälde, das die ach so menschliche Legende der heiligen Cordula darstellt.
Müde vom Schauen und vom Laufen, gönnte sich die Gruppe eine Pause und schrieb erst einmal Karten an alle aus dem Angelakreis, die nicht dabei sein konnten. Dann ging es zurück zum Panthaleons-Kloster: Abend-essen, ein geistlicher Impuls und ein gemütliches Beisammensein mit Gesprächen über Ursula, Angela, die Ursulinen, Gott und die Welt – es war ein langer, gefüllter Tag.
Am Sonntagmorgen war noch einmal die St..-Ursula-Kirche das Ziel. Das Wiedererkennen in Verbindung mit dem Gottesdienst war ein neues Element in der Spurensuche. Die beiden Kölner Ursulinen Sr. Mechtild und Sr. Dorothea gesellten sich dazu.
Sr. Genoveva, die „Programmchefin“, führte noch zur Dominikanerkirche St. Andreas, um das Fresko zu zeigen, in dem Ursula als Schutzmantelheilige dargestellt ist.
 Ursula-Fresko in St. Andreas
Die Gespräche beim Mittagsimbiss gingen vom gerade Erlebten schon weiter zum Treffen, an dem dann hoffentlich auch alle die teilnehmen können, denen es diesmal nicht möglich war:
Nächstes Treffen des Angelakreises: 13.-15.11.2009 im Ursulinenkloster Erfurt
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