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Dreimal in der Woche ist ganz nahe bei uns Markttag.

Die Vielfalt der Früchte und Gemüsesorten, Pflanzen und Blumen bietet eine Farbenpracht, die mich fasziniert. Im Sommer ist der Markt besonders bunt, schön und verlockend.

Die verschwenderische Fülle der Früchte ist ein Bild für das Leben und für die Schöpfung. Dank und Lobpreis Gottes kommen mir in den Sinn, wenn ich über den Markt gehe. „Du öffnest deine Hand und sättigst alles, was lebt, nach deinem Gefallen“ (aus Ps. 145).

Dagegen stehen die Bilder, die uns Tag für Tag vor Augen geführt werden: hungernde Menschen, insbesondere Kinder, die sterben, weil es keine Nahrung für sie gibt.

Was können wir tun?

- dankbar sein für unser Leben

- zufrieden mit dem, was wir sind und haben

- unser Leben teilen mit den Menschen, die uns brauchen

  

Sr. Irmgardis Klein OSU

 

 

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind Ehre, Lob und Ruhm und aller Segen.
Gelobt seist du, mein Herr!
Durch unsere Schwester, die Mutter Erde;
sie trägt und erhält uns,
bringt vielerlei Früchte hervor
und Kräuter und bunte Blumen. 

Aus dem Sonnengesang des heiligen Franziskus

 

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