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Quellen
Beim Betrachten des Fotos mit den sieben Wasser speienden Fischen kommt mir spontan das Lied "Alle meine Quellen entspringen in dir..." in den Sinn. Es sind die sieben fließenden Quellen, griechisch "Heptapegon" in Tabgha in der Gestalt von Fischen, die erfrischendes Wasser spenden. Ich frage mich, sind Bild und Liedtext, die uns ein Lied des Lebens singen wollen, zu hoffnungsfroh für unsere Gemeinschaften in der Föderation? Befinden wir uns heute nicht in einer resignierenden Stimmung, die uns eher lähmt als leben lässt?
Hier steht für mich die Frage im Raum: was lässt uns leben? Mit Sicherheit nicht Resignation, wohl aber lebendige Hoffnung darauf, dass trotz allen Mühens, trotz Beten und Arbeiten, Glauben und Lieben erst einmal unser Durst nach Leben aus der Quelle des Glaubens bei uns selbst gestillt wird.
Das Wasser sprudelt - fließt uneigennützig aus der Quelle, und wer von ihr trinken mag, darf an dieser Quelle Erquickung finden. Quelle, Wasser, Leben sind Leistungen, die nicht aus unserer eigenen menschlichen Kraft entspringen, vielmehr sind sie Gaben, Geschenke. Im Wissen um ein solches Lebens-Geschenk können wir nur dankbar sein für alle Gaben, die uns zufließen, trotz allem, was uns verzagt und ängstlich macht.
Sr. Genoveva Klein OSU
Gott wird für alle eure Bedürfnisse sorgen, wenn es nur an euch nicht fehlt.
nach Angela Merici, 4. Gedenkwort
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