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Freude
Das Bild zeigt ein Kind auf der Schaukel. Schaukeln bedeutet für Kinder Freude, Unbeschwertheit und auch ein wenig Wagemut, Abenteuergefühle.
Der Künstler nannte das Bild: „DAS NOCHMAL“.
Ist es damit für uns - erwachsene Menschen bis ins hohe Alter hinein - etwas, was uns lockt: noch mal …?
Das Bild ist bei Tage nicht zu erkennen. Nur wenige Metallstäbchen sind scheinbar ungeordnet auf der Hauswand zu sehen. Im Dunkeln, wenn diese Stäbchen angeleuchtet werden, ist das schaukelnde Kind zu erkennen. Die Stäbchen sind aber weiterhin auszumachen.
Da werden Gedanken wach: - Freude braucht Licht, um aufzuleuchten.
- Bei aller Freude ist das Alltagsgrau noch sichtbar.
- Trauen wir uns uns unbeschwert zwischen Himmel und Erde zu bewegen, nicht am Boden kleben zu bleiben?
- Können wir trotz aller Beschwerden des Lebens jauchzen wie ein Kind?
Ist es das, was Gott uns wünscht, von uns erwartet?
Wir sollen das Abenteuer zwischen Himmel und Erde wagen und dabei erfahren, dass es Freude auslöst.
Und diese Freude darf ich zeigen - wie das Kind auf der Schaukel.
Darum lasst uns DAS NOCHMAL wagen!
Das Jubiläumsjahr unseres Ordens lädt uns dazu ein, auch wenn die äußeren Umstände eher das Tagbild dieses Künstlers widerspiegeln, nämlich nur als graue Streifen zu sehen sind.
Freut euch!
Text: Sr. Lucia Schäckel OSU Bild: Lichtmalerei von Fabrizio Corneli
Ich versichere euch..., dass euch alle Gnade, die ihr von Gott erbittet, ganz gewiss gewährt wird. Ich werde immer in eurer Mitte sein und eure Gebete unterstützen. So ermuntert die Schwestern, das begonnene Werk mutig fortzuführen. Und freut euch miteinander, weil ohne Zweifel das, was ich euch sage, so sein wird.
Angela Merici, aus dem Letzten Gedenkwort
März 2010
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