GebetsanliegenLoginImpressumKontaktSitemapSuche


 

 


Handelt, regt euch, glaubt, strengt euch an,
hofft, ruft zu ihm aus eurem Herzen.
Ihr werdet nämlich ohne Zweifel
wunderbare Dinge sehen,
wenn ihr alles auf das Lob und
die Ehre seiner göttlichen Größe
und auf das Heil der Seelen ausrichtet.

 Angela Merici, aus der Einleitung der Ricordi

 

Wenn ich die Worte Angelas „Handelt, regt euch, glaubt...“ höre, fühle ich mich gemeint. Ich bin angesprochen: 
- einmal durch ihre Lebendigkeit, die aus ihren Worten zu mir spricht, aber auch 
- durch ihre umfassende, zielgerichtete und mitreißende Vorgabe, wie Ordensleben zu          leben und verstehen ist.
Sie fordert nicht dazu auf, „bis zum Umfallen“ tätig zu sein, aber auch nicht nur den geistlichen Forderungen nachzukommen. Die Durchdringung von: „sich regen, anstrengen, handeln“ und „beten, glauben, hoffen“ ist ihr selbst gelungen und spornt mich an, es ihr gleich zu tun.

Wie, so frage ich mich, setze ich das in mein tägliches Leben um?
Andreas Gryphius gibt eine Antwort.
Er schreibt in dem Gedicht „Mein sind die Tage nicht“:
„... Der Augenblick ist mein und nehm’ ich den in Acht,
so ist der mein, der Zeit und Ewigkeit gemacht.
Achtet gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben,
das Leben allen Lebens! ...“

Ganz im hier und jetzt leben, im Kleinen beginnen, sich mit ganzer Kraft dem Alltag stellen, im o.g. Sinn, das hat Angela mir vorgelebt.
So lebend, werde auch ich wunderbare Dinge erfahren können z. B. :
- mehr eigenen Frieden finden, 
- ein verständnis- und liebevolleres Miteinander erreichen,
- von tiefer Freude an Gott erfüllt werden.

 

Sr. Andrea Preuß OSU

 

zur Druckversion