GebetsanliegenLoginImpressumKontaktSitemapSuche

Ehre für Sr. Johanna

RN – Dorstener Zeitung 17.12.2011

Porträt des ersten Bürgermeisters enthüllt
Zu Ehren von Vater und Tochter Eichmann

DORSTEN/MARL. Für Schwester Johanna Eichmann ging gestern im Rathaus Marl ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung:

Bürgermeister Werner Arndt ehrte ihren verstorbenen Vater Paul Eichmann in einer Feierstunde und nahm das Porträt des ersten Nachkriegs-Bürgermeisters in die Bürgermeister-Galerie auf.
   von Julia Grunschel 


Tief bewegt war Schwester Johanna Eichmann über die posthume Ehrung ihres Vaters Paul Eichmann. Das schrieb sie auch so in das goldene Buch der Stadt.   Foto: Jürgen Wolter 

 „Sie können sich nicht vorstellen, was das für mich bedeutet“, dankte die tief bewegte 85-Jährige nach der Enthüllung des Porträts. Die Anfertigung hatte die Stadt vor eine besondere Herausforderung gestellt. „Uns stand nur ein Passfoto zur Verfügung“, erklärte Werner Arndt.Ein Helfer in der NotIn seiner Laudatio umriss der Bürgermeister das Leben des Kaufmanns Paul Eichmann, der überraschend nach dem Einmarsch der amerikanischen Truppen von der Militärregierung am 1. April 1945 zum Bürgermeister ernannt wurde (MZ berichtete ausführlich). In seiner einjährigen Amtszeit bis zu den ersten Wahlen, für die er nicht kandidierte, war Paul Eichmann für viele Marler vor allem eins: ein Helfer in der Not.Aber nicht nur der Vater wurde für seine Verdienste um die Stadt Marl ausgezeichnet, die Tochter, Schwester Johanna Eichmann, durfte sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Werner Arndt hob hervor:„Sie hat uns auf vielfältige Weise darin unterstützt, die Geschichte unserer Stadt in der Zeit des Nationalsozialismus selbstkritisch aufzuarbeiten.“ Mit ihrem lang anhaltenden Applaus unterstrichen Freunde und Mitglieder aller Fraktionen seine Worte.

9. November 2011

Dorstener Zeitung - RuhrNachrichten 04.11.2011

65-jähriges OrdensjubiläumSchwester Scholastika wird 90 Jahre alt.

DORSTEN Ein Fest kommt selten allein, und so beschert die kommende Woche auch Sr. Scholastika Kirschner Gratulationen im Doppelpack: Steht der Dienstag ganz im Zeichen ihres 65-jährigen Ordensjubiläums, empfängt die Ursulinin tags darauf im Kloster Freunde und Gäste zu einem besonderen runden Jubiläum: ihrem 90. Geburtstag.
Von Anke Klapsing-Reich


Was rumpelt und pumpelt unter dem Dach des Ursulinenklosters? Es wird wohl Sr. Scholastika sein, die viel Zeit und Mühe investiert, das umfangreiche Archiv der Dorstener Ursulinen zu ordnen und zu führen. (Foto Klapsing-Reich)

 

Mein Vater wollte nicht, dass ich am denkwürdigen 9. November, dem 3. Jahrestag des Zusammenbruchs des Kaiserreiches, geboren werde“, drängte das Mädchen ungeachtet des väterlichen Wunsches an eben diesem Tag anno 1921 in Recklinghausen auf die Welt.

25 Jahre später wollte ihr Vater auch nicht, dass seine Tochter Irmgard sich für ein Leben als Ordensfrau entschied. Viel lieber hätte der leitende Arzt am Prosper-Hospital sie an seiner Seite im Operationssaal gesehen. Aber auch da setzte sich Irmgard Kirschner durch: 1946 trat die geprüfte Krankenschwester als Schwester Scholastika in den Konvent der Ursulinen ein. Als das im Krieg stark beschädigte Kloster in Dorsten halbwegs bewohnbar war, rumpelte sie im Oktober 1947 auf abenteuerlichen Wegen mit drei Mitschwestern von der Filiale in Attendorn in die Lippestadt.

 Zur Realschullehrerin ausgebildet

 „Ärztinnen waren im Konvent weniger gefragt, da habe ich mich zur Realschullehrerin ausbilden lassen“, legte sie 1951 das Examen in den Fächern Biologie, Physik und Chemie ab, um fortan die Ursulinen-Realschülerinnen zu unterrichten. Als der gesamte Realschul-Bereich wegen räumlicher Enge im historischen „Stammhaus“ 1971 in den Neubau am Nonnenkamp umzog, steuerte Sr. Scholastika schon seit fast zehn Jahren als Schulleiterin das Realschul-Schiff durch pädagogische Gewässer.

„Ich bin gerne im Schuldienst gewesen“, resümiert die Ordensfrau, die 1984 nach 22 Jahren Schulleitung mit der Ernennung zum „Ehrenkapitän“ verabschiedet wurde. Auch die Schülerinnen wussten „Scholli“, wie sie ihre Direktorin inoffiziell anerkennend nannten, zu schätzen. Vielen ist sie radfahrend in Erinnerung geblieben, denn den Weg vom Kloster zur Realschule und zurück bewältigte sie stets auf dem Drahtesel: „Damit war ich schneller als Sr. Michaele mit dem Kombi“, lacht sie heute.

Viele „Pöstchen“

 Der Abschied vom Schuldienst führte Sr. Scholastika nicht in den wohlverdienten Ruhestand, sondern direkt ins Amt der Konvent-Oberin, das sie zwölf Jahre später in andere Hände gab. Gleichzeitig war sie auch einige Jahre als Präsidentin der gesamtdeutschen Ursulinen-Föderation tätig.

Auch heute, im gesegneten Alter von 90 Jahren, hat die rührige Ordensfrau keine Zeit zum Däumchendrehen. Tagtäglich sitzt sie in ihrem Arbeitszimmer, um die Aufgaben ihrer vielen „Pöstchen„ zu erledigen: Dienstplan fürs Speisezimmer erstellen, Belegung der Gästeetage, Buchung der Realschulaula, das Verschicken der Broschüre „Ursulinen-Nachrichten“ – und vor allen Dingen die Führung des Konventarchivs gehören zu ihrem Aufgabenkanon.

Da bleibt für Hobbys wenig Zeit: „Ich lese sehr gerne, aber da komme ich kaum zu“, packt sie immer das an, was als nächstes vor ihr liegt.

 Was wünscht sie sich zum Geburtstag? „Nichts“, antwortet die Ursulinin ganz nach ihrer Lebensdevise im Alter: „Meinen krummen Rücken kann ich ja nicht sehen. Und solange mein Verstand klar bleibt, bin ich dem Herrgott täglich dankbar.“

Am 9. November, ab 10.30 Uhr, findet im Ursulinenkloster ein Empfang anlässlich des 90. Geburtstags von Sr. Scholastika statt.




Ruhr Nachrichten

Dorstener Zeitung  12. Mai 2011

Zeremonie

Schwester Johanna wurde die Ehrenbürgerwürde verliehen

DORSTEN Dorsten hat eine neue Ehrenbürgerin: Sichtlich bewegt nahm Sr. Johanna Eichmann am Donnerstag beim Festakt im Jüdischen Museum die Urkunde aus den Händen von Bürgermeister Lütkenhorst entgegen.Von Anke Klaping-Reich


 
Bürgermeister Lambert Lütkenhorst überreichte Schwester Johanna die Urkunde. (Foto: Rüdiger Eggert)

WAZ - Der Westen 13. Mai 2011

Ehrenbürgerin Sr. Johann

Die Stadt ehrt eine große Frau



Text: Johannes Bernard | Foto: Johannes Bernard in 

Kirche+Leben  02.05.2011



Ihre Verbindung zu Dorsten hält seit 75 Jahren: Schwester Johanna Eichmann.

Ein Leben zwischen zwei Kulturen

Ehrenbürgerwürde für Schwester Johanna

Dorsten. Über die Auszeichnung hat sich Schwester Johanna Eichmann wirklich gefreut: "Mit Dorsten bin ich ja nun tatsächlich verbunden", sagt die 85-Jährige über die einstimmige Entscheidung des Stadtrats, sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten zu ernennen. Die Stadt würdigt damit ihre Verdienste als langjährige Leiterin des St.-Ursula-Gymnasiums, des Konvents der Ursulinen und nicht zuletzt als Mitbegründerin des Jüdischen Museums. Dort soll ihr das Ehrenbürgerrecht auch verliehen werden – voraussichtlich noch im Mai.
Fortsetzung - bitte klicken

Ruhr-Nachrichten - Dorstener Zeitung 11.03.2011

Erinnerungen
Schwester Johanna stellte ihre Biografie vor

DORSTEN Eine besondere Lücke füllt das gerade erschienene Buch von Schwester Johanna Eichmann mit dem Titel:
"Du nix Jude, du blond, du deutsch", das ihre Kindheit und Jugend als Halbjüdin in der späten Weimarer Republik und dem Dritten Reich, erzählt. Von Werner Wenig


Schwester Johanna stellte ihr Buch vor. (Foto: Werner Wenig)

 



Der WESTEN - WAZ 24. Februar 2011.

Mitten in der Welt

Schwester Johanna Eichmann feiert heute ihren 85. Geburtstag. Am Sonntag Empfang im Museum



Der WESTEN - WAZ - 27.Februar 2011

Empfang für Sr. Johanna: Von einer, die zuständig ist


Die Lebenserinnerungen einer außergewöhnlichen Ordensfrau


DORSTENER Zeitung - Ruhr-Nachrichten 23. Februar 2011.

Getragen über Gräben

Das Interview der Woche



DORSTEN. Am 24. Februar feiert Sr. Johanna Eichmann im Ursulinenkloster ihren 85. Geburtstag. Wir sprachen mit der außergewöhnlichen Ordensfrau über ihr bewegtes Leben, das sie jetzt in einer Biographie nachzeichnet.

Sr. Johanna, ist es Zufall oder Planung, dass just an Ihrem 85. Geburtstag der erste Teil Ihrer Biographie erscheint?
Das hat sich so ergeben. Der Klartext-Verlag war so schnell, dass die Veröffentlichung in die Nähe meines Geburtstages gerückt ist. Wir werden das Buch im Jüdischen Museum vorstellen. Außerdem werde ich in einer Veranstaltung im Jüdischen Museum am 10. März Auszüge daraus lesen, die meine jüdische Kindheit in Recklinghausen betreffen.

Wer hat den Anstoß zu diesem Buchprojekt gegeben?
Der Anstoß kam hauptsächlich aus meinem Freundeskreis. Einige „Kapitel“ meines Lebens hatte ich sogar schon ohne den Gedanken an eine Veröffentlichung aufgeschrieben. Sie waren ursprünglich für das Konvent-Archiv gedacht. Doch dann ermunterten mich meine Freunde aus dem Jüdischen Museum, meine Erinnerungen in Buchform herauszubringen
.
Ein guter Vorschlag. Denn als Tochter einer jüdischen Mutter, die den Nazi-Terror überlebte und Ordensschwester wurde, sind Sie eine Zeitzeugin, die mit ihrer bewegenden Vita auch die Menschen außerhalb der Klostermauern berührt. Wie heißt Ihr Buch?
Es hat einen Titel, der auf manche vielleicht sperrig und schockierend wirken mag: „Du nix Jude, du blond, du deutsch.“ Der Hintergrund ist folgender: Das Kriegsende erlebte ich 19-jährig in Berlin. Ich hatte zwei Wochen im Bunker ausgeharrt und war auf dem Weg, Schutz bei zwei Freundinnen zu suchen, als mich ein Sowjetsoldat aufhielt und von mir verlangte, Barrikaden abzutragen. Ich sagte ihm auf russisch, dass ich Jüdin sei. Darauf antwortete er in abgehacktem Deutsch: „Du nix Jude, du blond, du deutsch.“ Da wurde mir schlagartig klar, dass ich schon wieder auf der falschen Seite war. Die schreckliche Befürchtung „Einmal stigmatisiert – immer stigmatisiert“ kroch eiskalt in mir hoch.

Was bedeutet Ihnen persönlich dieses Buch?
Es ist ein Zeitzeugenbericht, den ich für sehr wichtig halte. Es gibt zwar viele Darstellungen jüdischer Schicksale, aber wenige über sogenannte „Mischlingskinder“, zu denen ich zählte. Mein Vater war der einzige Nichtjude in meiner Mischpoke. Ich habe mich intensiv mit der „Mischlingsproblematik“ beschäftigt, auch wissenschaftlich. Doch in meinem Buch ist an einem persönlichen Schicksal dargestellt, wie es auf einen jungen Menschen gewirkt hat, ausgegrenzt zu sein, sich immer wieder stark machen zu müssen.

Mit welchem Kapitel endet der 1. Teil Ihrer Biographie?
Mit dem Eintritt ins Kloster, dem Tag meiner Einkleidung am 1. November 1952. Die Gemeinschaft der Dorstener Ursulinen war mir zur neuen Heimat geworden. Hier hatte ich als Kind einer „Mischehe“ Zuflucht, Schutz und Zuspruch gefunden.

Wie geht’s in Teil 2 weiter?
Im zweiten Teil, den ich bereits begonnen habe, konzentriere ich mich auf drei Schwerpunkte: 1. die Ordensreform, an der meine Mitschwester Maria Brüning maßgeblich beteiligt war, 2. die Schulreform, die ich in meiner Direktorinnenzeit am St. Ursula-Gymnasium umgesetzt habe, und 3. die Gründung des Jüdischen Museums, das ich lange Jahre ehrenamtlich geleitet habe. Ich werde das Buch nach meinem damaligen Spitznamen „Die rote Johanna“ nennen. So erfahren die Leser, was es wirklich damit auf sich hat.

Der Tod Ihrer Mitschwester und Freundin Maria im vergangenen Jahr hat Sie sehr mitgenommen. Gesundheitliche Probleme kamen in den letzten Monaten hinzu. Doch Sie machen auf mich den Eindruck, als ob Ihre wachen Lebensgeister mit aller Macht zurück drängen.
Ja. Das Schreiben ist für mich Krisenbewältigung. Dabei bringt mir der Konvent großes Verständnis entgegen. Ich bin von vielem freigestellt, habe Zeit für mich. Die Trauer um Marias Tod währt bis zum heutigen Tag. Sie war eine großartige, intelligente Frau, die ihre großen Verdienste für den Orden nie in den Vordergrund stellte, sich immer zurückhielt. Im Folgeband werde ich das tun, was sie nie getan hat: Sie in die Öffentlichkeit stellen. Das Buch soll eine Laudatio für Maria werden.

Was werden Sie an Ihrem Geburtstag machen?
Ich werde mit meinen Mitschwestern ein wenig feiern und mit Dankbarkeit zurückblicken. Denn je mehr ich mich in meine Geschichte vertiefe, um so stärker spüre ich, wie oft ich an lebensgefährlichen Ecken über tiefe Gräben hinweg gehoben worden bin. Ich gehöre zu den wenigen Geretteten.

Fragen: Anke Klapsing-Reich


40 Jahre Priester

Am Sonntag, 13. Februar, waren es auf den Tag genau 40 Jahre, dass unser Seelsorger,  Pfr. Theodor Selm, von Bischof Heinrich Tenhumberg in Münster zum Priester geweiht wurde. Im Konventsgottesdienst haben wir gemeinsam für sein segensreiches Wirken in St. Ursula gedankt.

Herr Selm kam drei Jahre nach seiner Priesterweihe im Februar 1974 als Lehrer für Religion und Erziehungswissenschaften an unser Gymnasium.
Seitdem hat er mit den Schwestern und mit der Schulgemeinschaft ungezählte Gottesdienste gefeiert. Auch nach seiner Pensionierung als Studiendirektor in der Schule (2007) ist er diesem Dienst treu geblieben: In seiner Verkündigung übersetzt er das Wort der Bibel überzeugend als Frohbotschaft ins HEUTE unseres Lebens, gemäß seinem Primizspruch
aus dem 1. Petrusbrief: 

Seid stets bereit,
jedem Rede und Antwort zu stehen,
der nach der Hoffnung fragt,
die euch erfüllt.“


Gottesdienst mit der Schulgemeinde
in der Turnhalle 2007


Verleihung des 5. Tisa von der Schulenburg-Preises am 8. Februar 2011




Schwester Paula  -  Tisa von der Schulenburg

lebte von 1950 bis zu ihrem Lebensende am 8. Februar 2001 in unserem Kloster. Sie starb im hohen Alter von 98 Jahren. Durch ihr künstlerisches Schaffen und ihren Einsatz für Randgruppen der Gesellschaft wurde sie weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sie war Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.
Zum 5. Mal wird am 8. Feburar 2011 der Tisa von der Schulenburg-Preis von der Tisa von der Schulenburg-Stiftung an   Joanna Schulte verliehen.

Die Preisverleihung in der Presse

RN Dorstener Zeitung vom 09.02.2011

WAZ Der Westen 09.02.2011

Zum Gedenken an den 10. Todestag von Sr. Paula fand im Anschluß an die Preisverleihung in der Aula unseres Gymnasiums eine Erinnerungsfeier statt.
Gedenkveranstaltung

http://www.tisa-von-der-schulenburg.de/



Der alte Klostergarten nimmt neue Konturen an



Dank Eigeninitiative einer Schar engagierter Mütter
rückt der Schulhof wieder als Klostergarten ins Bild.
Lesen sie dazu: Ein Garten kehrt zurück v. Marion Taube



Fahne der hl. Ursula

1699 kamen die ersten Ursulinen von Köln nach Dorsten. Die Ursula-Fahne wurde im 18. Jahrhundert neben anderen Paramenten von den Dorstener Schwestern gearbeitet. Die hl. Ursula ist Stadtpatronin von Köln. So zeigt unser Bild im Hintergrund den Rhein mit dem Dom, der noch keine hohen Türme hat, ein Hinweis auf die frühe Entstehung der Stickerei. In der Gesamtkomposition erkennt man eine Anlehnung an den Ursula-Schrein von Hans Memling in Brügge,1489.

Ursula ist dargestellt als Schutzmantel heilige, ihr weiter Mantel umschließt einige ihrer Gefährtinnen. Nach der Legende war Ursula die Tochter eines christlichen Königs in Britannia. Ihre Schönheit und Klugheit machte sie im ganzen Lande bekannt, und so wollte der heidnische König von England sie seinem Sohn zur Frau geben. Um dieser Hochzeit aus dem Wege zu gehen, unternahm Ursula eine Pilgerreise nach Rom in Begleitung von 11(000) Jungfrauen. Bei ihrer Rückkehr über den Rhein überfielen Hunnen oder Vandalen die Schiffe bei Köln, alle Jungfrauen erlitten den Martertod. Die Legende wurde bis ins hohe Mittelalter immer weiter ausgemalt.




Jubiläum 1. Oktober 2010 - 475 Jahre Ursulinen

Ganz nahe dran am Menschen - Dorstener Zeitung 2. Oktober 2010:

 475 Jahre Ursulinen    

475 Jahre alt und "absolut zeitgemaß"  -WAZ - Der Westen 2. Oktober 2010:

WAZ Der Westen

 




Unsere Gemeinschaft trauert um Sr. Maria Brüning.

Sie hat am 13.August 2010 ihr irdisches Leben mit 95 Jahren vollendet.
Sr. Maria hat uns  in den 75 Jahren ihres Ordenslebens  viel bedeutet.
Wir sind dankbar für ihr langes Leben mit uns.

Aus den Kondolenzbriefen geht hervor, dass Sr. Maria bis ins hohe Alter von vielen geachtet und geehrt wurde.

Als Nachruf Auszüge aus diesen Briefen:

Sr. Maria war eine ganz besondere Persönlichkeit. Sie hatte großes menschliches Einfühlungsvermögen; sie hatte Weitsicht und immer ein ausgewogenes Urteil. Es wird sicher noch manche Gelegenheit geben, bei der wir ihren Rat vermissen werden. Die vielen Gedanken der Erinnerung an Sr. Maria, an ihr Leben, ihre Lebenseinstellung bilden eine Brücke über das Leben hinaus. Sie war uns in den vielen Jahren unserer Freundschaft eine treue Begleiterin. Wir haben sie sehr geschätzt. ...

Ich habe Sr. Maria , die ich ja erst im hohen Alter kennengelernt habe, als eine Frau mit großer geistiger Souveränitat, mit geistlicher Kraft und freundlicher Zuwendung erlebt. Dafür bin ich dankbar. Ich denke, dass Dank in diesen Tagen bei Euch auch der Gefährte der Trauer ist. ...

Wir werden Sr. Maria als eine hochgebildete, kluge Ursuline, als eine tiefgläubige, fromme Schwester und einen uns mit Herzensgüte zugewandten Menschen in Erinnerung behalten. ..

Weitere Auszüge aus den Briefen



Sr. Maria Brüning OSU

Ferien


Foto: Andrea Kimmeyer


Das braucht seine Zeit
lernen
und langsam im Takt der Muße
schwingen
Das braucht Zeit
bis die Alltagssorgen zur Ruhe finden
die Seele sich weitet und frei wird
vom Staub des Jahres

Hilf mir in diese andere Zeit hinein
Gott
Lehre mich die Freude und den frischen
Blick
auf das Schöne
Den Wind will ich spüren
und die Luft will ich schmecken
Dein Lachen will ich hören
deinen Klang und in alledem
deine Stille 

Text nach Carola Moosbach, Das Urlaubsbuch,
Reisetagebuch "Andere Zeiten", Hamburg 2002



 

 



Kirchweihjubiläum -
50 Jahre Klosterkirche zum "Heiligen Kreuz"

1959 - 2009

Nach dem Krieg wurde am Ort der von Bomben zerstörten alten Barockkirche die neue Ursulinenkirche errichtet und am 14. Sept. 1959 geweiht.
PDF-Datei



21.10.

 


Fest der heiligen Ursula  

Die heilige Ursula ist Schutzpatronin unseres Ordens.
Der Legende zufolge starb sie mit ihren Gefährtinnen den Märtyrertod, als sie mit dem Schiff von Rom kommend, in Köln landete.

Auch wir Schwestern sind gemeinsam unterwegs als Glaubens- und Weggefährtinnen und setzen uns für Gott, für die Suche nach IHM ein.

Das Leben und Sterben der hl. Ursula und ihrer Gefährtinnen ermutigt uns, in der Gottsuche nicht müde zu werden. 






 
































Erinnerungsgarten für Tisa von der Schulenburg -Sr. Paula - Jugendkunstprojekt des Dorstener Kunstvereins vor dem Schultor am Ostgraben




 

 

 

 

 

 

 




























































































































 

 

 


 

 






 Fahne der hl. Ursula 18.Jahrhundert




Detailansicht